MUSEUM & GALERIE

Moltkestraße 11
73312 Geislingen an der Steige

MUSEUM

Mai bis Anfang November
Di. bis So. 15-17h

GALERIE

Nur während der Ausstellungen
Di. bis So. 14-17h

Bitte beachten Sie:

Das Museum im Alten Bau ist seit dem 1. November 2026 über die Wintermonate geschlossen

Die Galerie im Alten Bau im Erdgeschoss ist das ganze Jahr hindurch zu den Ausstellungen geöffnet.

Die Galerie im Alten Bau befindet sich im Erdgeschoss und ist dank einer Rampe für Rollstuhlfahrer zugänglich.

 

Am 4. Dezember wird Geislingen wieder bayerisch!

 

41. Geislinger Weihnachtsausstellung

Unruhige Zeiten

Geislingen zwischen Ulm, Bayern und Württemberg

Krisen, Kriege, Teuerung und eine Natur die verrücktspielt – schon vor über 200 Jahren stand man in und um Geislingen vor Herausforderungen, die von außen auf die Stadt und die Region einwirkten.

Gleichzeitig wurde die Fünftälerstadt und das zugehörige Oberamt nach Jahrhunderten der Zugehörigkeit zur Reichsstadt Ulm zum Spielball der politischen Veränderungen in Europa an der Wende zum 19. Jahrhundert. Nach der Zerschlagung des Ulmer Besitzes ab 1803 als Landgericht in das Kurfürstentum und spätere Königreich Bayern integriert, griffen Reformen tief in den Alltag der Menschen ein. Vor allem die Wehrpflicht, die junge Männer in die bayerische Armee und auf die Schlachtfelder Napoleons zwang, wog schwer. Die Kriege an der Seite des französischen Kaisers führten 1810 zur Grenzberichtigung zwischen Bayern und dem Königreich Württemberg. Die Stadt und ihr Umland wurde württembergisch und Geislingen zum Sitz des gleichnamigen Oberamtes. Die Integration in das Königreich sollte prägend für die folgenden Jahrzehnte der Stadtgeschichte werden. Die Grenze zwischen den heutigen Bundesländern trennt seither bayerische und württembergische Schwaben – oder doch nicht?

Die 41. Geislinger Weihnachtsausstellung widmet sich auf der Basis der Bestände des Stadtarchivs und des Museums im Alten Bau sowie anhand von Leihgaben, auch aus dem bayerisch-schwäbischen Raum, dieser Phase des Umbruchs in der Stadtgeschichte und ihren Folgen. Sie erzählt vom Abriss von Stadttürmen, Vanilleeis für einen neuen König und das Warten auf einen Wagen mit Getreide. Es wird die Fahne des Donzdorfer Landregiments von 1814 gezeigt – obwohl man doch gerade dort gerne bayerisch geblieben wäre. Wie sah die Tracht des Geislinger Bayernvereins aus und was hat der Ziegelwald bei Amstetten eigentlich mit der Altenburg bei Bamberg zu tun? Diese und andere Fragen rund um eine unruhige Epoche werden auf der Suche nach bayerischen Spuren im württembergischen Geislingen und der Region beantwortet.

Eröffnung: 4. Dezember 2026 um 19.00 Uhr

Laufzeit: 5. Dezember 2026 bis 31. Januar 2027

Öffentliche Führungen:

Do 10. Dezember 2026: 15.00 Uhr

Di 15. Dezember 2025: 15.00 Uhr

Do 7. Januar 2026: 15.00 Uhr

Mi 13. Januar 2026: 15.00 Uhr

Di 19. Januar 2026: 15.00 Uhr

D0 28. Januar 2026: 15.00 Uhr

Weitere Führungen für Gruppen und Vereine ab acht Personen sind nach Vereinbarung möglich.

Öffnungszeiten: täglich außer montags von

14.00 bis 17.00 Uhr, der Eintritt ist frei

Geöffnet am 25. und 26. Dezember sowie am 1. und 6. Januar.

Geschlossen an Heiligabend und Silvester

Museum und Galerie im ALTEN BAU

Heimatmuseum

Sie interessieren sich für das Museum im Alten Bau und seine Sammlungen oder planen einen Besuch der Stadt Geislingen an der Steige? Hier finden Sie alle Informationen rund um das Stadtmuseum und die städtische Galerie.

Der „Alte Bau“ ist ein imposanter achtstöckiger Fachwerkbau aus dem Jahr 1445. Das ehemalige Getreidehaus gilt als eines der Wahrzeichen Geislingens. Als Stadtmuseum beherbergt er seit 1923 die Museumssammlung des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen e.V.

Im Museum im Alten Bau schlummert das Gedächtnis der Stadt Geislingen und ihrer Umgebung. Vor 100 Jahren wurde es als „Heimatmuseum“ gegründet. Damals wurde die Bevölkerung gebeten, Objekte zu spenden, die ihre Geislinger Heimat auszeichnete und für sie so besonders machte – und die Sammlung wächst bis heute weiter! Von der sehr zarten und feinen Elfenbeinschnitzerei bis hin zum technischen Meisterwerk der Geislinger Eisenbahnsteige, von Tonscherben, die vom Leben auf der Burg Helfenstein berichten bis hin zur bunten Vielfalt der heimischen Vögel: Im Museum im Alten Bau gibt es viele Facetten der lokalen Geschichte und Kultur zu entdecken.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Objekt
des Monats

Juli 2026

Schon vor über 100 Jahren war die Geislinger Steige als zentrale Verkehrsverbindung in Süddeutschland berühmt. Ihr legendärer Name fand sogar Eingang in deutsche Militärkarten des Ersten Weltkriegs.

Stadtmuseum

Ihre Ansprechpartner

P. Lintner

DR. PHILIPP LINTNER

Museumsleitung

S. Renner

STEFAN RENNER

Ausstellungsleitung
Galerie im Alten Bau

 

DOMENIK GEBHARDT

Ausstellungsleitung
Galerie im Alten Bau