
Moltkestraße 11
73312 Geislingen an der Steige
Mai bis Anfang November
Di. bis So. 15-17h
Nur während der Ausstellungen
Di. bis So. 14-17h
Bitte beachten Sie:
Das Museum im Alten Bau ist aktuell zu den regulären Öffnungszeiten geöffnet. Ab dem 2. November 2026 wird es über die Wintermonate geschlossen
Die Galerie im Alten Bau im Erdgeschoss ist das ganze Jahr hindurch zu den Ausstellungen geöffnet.
Die Galerie im Alten Bau befindet sich im Erdgeschoss und ist dank einer Rampe für Rollstuhlfahrer zugänglich.
Am 17. Mai 2026 ist es wieder so weit:
am Internationalen Museumstag zeigen auch rund um Geislingen wieder zahlreiche Museen ihre Ausstellungen und Sammlungen. Im Alten Bau kann man an diesem Tag bei freiem Eintritt wieder viele spannende Dinge entdecken. Ab 14.00 Uhr ist die aktuelle Kunstausstellung „Exhibition Contemplation Production“ der Stuttgarter Merz-Akademie zu sehen. Von 15.00 bis 17.00 Uhr sind dann in den oberen Etagen wieder prachtvolle Schatztruhen und spannende Objekte rund um die Geislinger Stadtgeschichte zu bewundern. Gleichzeitig bietet die „Vogelwelt“ wie gewohnt Einblicke in den hiesigen Naturraum. Die Sonderausstellung „Geislinger Spielzeugwelten“ zeigt im dritten Obergeschoss des Alten Baus Schätze der Museumssammlung rund um das Thema Spiele und Spielzeug.Vom Steiff-Püschtier bis zum Puppenhaus und vom Holzkrokodil bis zum Puppenwagen gibt es für Groß und Klein viel zu entdecken. In Bewegung ist am Museumstag, erstmals in diesem Jahr, das 26 Meter lange Modell der Geislinger Steige zu bewundern.Den Modelleisenbahnern Jan Frese und Alfred Wäse ist es wieder gelungen die einzigartige Modellanlage nach der Winterpause zum Leben zu erwecken. Beiden kann man am Museumstag beim Betrieb des Modells über die Schulter schauen und erhält Informationen zum Bau des Modells vor über 25 Jahren aus erster Hand. Das Team des Museums im Alten Bau freut sich auf Ihren Besuch.

vom 19. April bis 25. Mai 2026
Unter dem Titel „Exhibition Contemplation Production“ stellen ab dem 19. April 2026 Professoren und Professorinnen sowie Studenten und Studentinnen des Masterstudiengangs der renommierten Stuttgarter Merz-Akademie in der Galerie im Alten Bau in Geislingen aus.
Diese besondere Ausstellung stellt den lebendigen, gemeinsamen Prozess des Lernens in den Mittelpunkt. Das heißt auch, dass es während der Ausstellungsdauer zu Veränderungen der Ausstellungssituation kommen wird. Die Ausstellung wird deshalb gleich zweimal eröffnet: einmal zu Beginn und einmal gegen Ende der Ausstellungsdauer, das eben auch das Ende des Prozesses markiert. Die gezeigten Arbeiten spannen sich von Videosequenzen über klassische Flachware bis hin zu Textausschnitten weit auf.
Ausgehend von Arbeiten ihrer eigenen Professoren und Professoreninnen, umrahmt von den Schriften und Ideen von John Dewey (US-Amerikanischer Philosoph des letzten Jahrhunderts) und inspiriert durch die Arbeiten von Alison Knowles (Fluxus), Chris Marker (Filmemacher) und Robert Filliou (ebf. Künstler der Fluxusbewegung) werden Studierende des Masterstudiengangs der Merz Akademie Stuttgart ihre eigenen Projekte und Interpretationen im Galerieraum entwickeln und am Ende des Prozesses im gleichen Raum darlegen – ein spannendes, konzeptuelles und auch experimentelles Ausstellungskonzept.
Den Veränderungen im Galerieraum wird in sich schlüssig durch die beiden Vernissagen begegnet. Die erste Vernissage wird am Sonntag, dem 19. April, um 11:00 Uhr stattfinden; die zweite dann am Montag, dem 18. Mai, um 19:30 Uhr. Die Ausstellung wird von David Quigley kuratiert. Im Rahmen der ersten Vernissage wird Quigley auch einen Einführungsvortrag halten und die Arbeiten kurz präsentieren.
Begrüßen wird an diesem Tage Ulrich Katzer, Beirat Kunst und Kultur des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen; in die Ausstellung führt ergänzend zum Vortrag Quigleys Domenik Gebhardt, Ausstellungsleiter des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen, ein. Die sich allmählich wandelnde Ausstellung kann dann bis zum 25. Mai 2026 (Pfingstmontag) besucht werden.
Sie interessieren sich für das Museum im Alten Bau und seine Sammlungen oder planen einen Besuch der Stadt Geislingen an der Steige? Hier finden Sie alle Informationen rund um das Stadtmuseum und die städtische Galerie.
Der „Alte Bau“ ist ein imposanter achtstöckiger Fachwerkbau aus dem Jahr 1445. Das ehemalige Getreidehaus gilt als eines der Wahrzeichen Geislingens. Als Stadtmuseum beherbergt er seit 1923 die Museumssammlung des Kunst- und Geschichtsvereins Geislingen e.V.
Im Museum im Alten Bau schlummert das Gedächtnis der Stadt Geislingen und ihrer Umgebung. Vor 100 Jahren wurde es als „Heimatmuseum“ gegründet. Damals wurde die Bevölkerung gebeten, Objekte zu spenden, die ihre Geislinger Heimat auszeichnete und für sie so besonders machte – und die Sammlung wächst bis heute weiter! Von der sehr zarten und feinen Elfenbeinschnitzerei bis hin zum technischen Meisterwerk der Geislinger Eisenbahnsteige, von Tonscherben, die vom Leben auf der Burg Helfenstein berichten bis hin zur bunten Vielfalt der heimischen Vögel: Im Museum im Alten Bau gibt es viele Facetten der lokalen Geschichte und Kultur zu entdecken.
Spielzeuge bilden einen besonders spannenden Teil der Museumssammlung. Unter ihnen finden sich auch im Alten Bau Exemplare, die schon vor über 100 Jahren faszinierten.